In der letzten UHL-Aussendung (Gemeindegucker 3/2010 vom Mo. 08.03.2010) schreibt ihr zum Thema Hochwasserschutz: „...dass seit 1997 vor allem die Vertreter der UHL die Basis für dieses Projekt erarbeitet haben, das nun in abgeänderter Form umgesetzt werden konnte“.
Diese Formulierung ist nicht nur irreführend sondern schlicht unrichtig. Damit stellt ihr die Sache so dar, als ob von den ursprünglichen Ansätzen etwas Brauchbares dabei gewesen wäre.
Tatsache ist jedoch, dass die zwischen 1997 und 2004 geborenen Projektsideen von allen Seiten, nämlich den Behörden, den Sachverständigen, den Förderstellen, den Wasserrechtsparteien und nicht zuletzt von den Grundstücksbesitzern mit Kopfschütteln bedacht wurden.
Mögen die Hintergründe dazu sicherlich unterschiedliche gewesen sein - ändert aber nichts daran, dass diese Ideen weit davon entfernt waren, ein umsetzbares Projekt auszumachen.
Wenn ihr also ernsthaft daran glaubt, „dass die Vertreter der UHL die Basis für den jetzigen Hochwasserschutz erarbeitet haben“, so bedarf es schon dunkelrosaroter Brillen um zu so einer Sichtweise zu gelangen.
Anstatt sich mit dem Dorf über das Zustandekommen des jetzigen Projektes zu freuen, wird das Ergebnis nun aber auch noch in Frage gestellt, oder wie sonst ist die Anmerkung zu verstehen nach der „ihr hofft, dass das Projekt auch bestätigt wird“. Ist es nicht schon genug, dass dazu in den Bezirksmedien unqualifizierte und unverantwortliche Berichte geschaltet werden, die absolut nichts Konstruktives an sich haben, aber die Bevölkerung unnötig verunsichern?
Ich glaube ja doch nicht, dass dies seitens der UHL bewusst so inszeniert wird.
Wenn ihr beim Hochwasserschutz des Dorfes schon „nichts zusammengebracht“ habt, so solltet ihr wenigstens anerkennen, wenn sich mit Joe Mitterer jemand anderer gefunden hat, der euch die Verantwortung in dieser „wirklich heiklen Sache“ abgenommen hat und die Größe besitzen, die umgesetzten Maßnahmen gemeinsam mit zu tragen. In a l l e n Fällen ist nämlich das was an Maßnahmen umgesetzt wurde eine Verbesserung zur Situation davor.
Also: „T h i n k b i g“.
