Forum der UHL-Tattendorf
07. 09. 2010, 17:49:05 *
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 am: 11. 03. 2010, 12:14:28  
Begonnen von Verärgert - Letzter Beitrag von Verärgert
In der letzten UHL-Aussendung (Gemeindegucker 3/2010 vom Mo. 08.03.2010) schreibt ihr zum Thema Hochwasserschutz: „...dass seit 1997 vor allem die Vertreter der UHL die Basis für dieses Projekt erarbeitet haben, das nun in abgeänderter Form umgesetzt werden konnte“.
Diese Formulierung ist nicht nur irreführend sondern schlicht unrichtig. Damit stellt ihr die Sache so dar, als ob von den ursprünglichen Ansätzen etwas Brauchbares dabei gewesen wäre.
Tatsache ist jedoch, dass die zwischen 1997 und 2004 geborenen Projektsideen von allen Seiten, nämlich den Behörden, den Sachverständigen, den Förderstellen, den Wasserrechtsparteien und nicht zuletzt von den Grundstücksbesitzern mit Kopfschütteln bedacht wurden.
Mögen die Hintergründe dazu sicherlich unterschiedliche gewesen sein - ändert aber nichts daran, dass diese Ideen weit davon entfernt waren, ein umsetzbares Projekt auszumachen.
Wenn ihr also ernsthaft daran glaubt, „dass die Vertreter der UHL die Basis für den jetzigen Hochwasserschutz erarbeitet haben“, so bedarf es schon dunkelrosaroter Brillen um zu so einer Sichtweise zu gelangen.

Anstatt sich mit dem Dorf über das Zustandekommen des jetzigen Projektes zu freuen, wird das Ergebnis nun aber auch noch in Frage gestellt, oder wie sonst ist die Anmerkung zu verstehen nach der „ihr hofft, dass das Projekt auch bestätigt wird“. Ist es nicht schon genug, dass dazu in den Bezirksmedien unqualifizierte und unverantwortliche Berichte geschaltet werden, die absolut nichts Konstruktives an sich haben, aber die Bevölkerung unnötig verunsichern?
Ich glaube ja doch nicht, dass dies seitens der UHL bewusst so inszeniert wird.

Wenn ihr beim Hochwasserschutz des Dorfes schon „nichts zusammengebracht“ habt, so solltet ihr wenigstens anerkennen, wenn sich mit Joe Mitterer jemand anderer gefunden hat, der euch die Verantwortung in dieser „wirklich heiklen Sache“ abgenommen hat und die Größe besitzen, die umgesetzten Maßnahmen gemeinsam mit zu tragen. In  a l l e n  Fällen ist nämlich das was an Maßnahmen umgesetzt wurde eine Verbesserung zur Situation davor.
Also: „T h i n k   b i g“.

 2 
 am: 18. 02. 2010, 22:21:23  
Begonnen von admin - Letzter Beitrag von AR
Selbst auf die Gefahr, dass ich mich wiederholen muß bitte ich - bei allen Usern - um Entschuldigung!

Hallo Franzi!
zu)
Wenn es der UHL wichtig gewesen wäre, dass das bestehende Betriebsgebiet nicht direkt an das Wohngebiet grenzt, hätte sie etwas dagegen unternehmen können.

Meine Antwort!
Wie das bestehende Betriebsgebiet geschaffen wurde, hat es noch keine UHL gegeben sondern eine absolute SPÖ Regierung.

zu)
Nach meine Erkundigungen ist das Thema sehr wohl öfter in den entsprechenden Gremien angesprochen worden. Alfred Reinisch hat sogar sehr konstruktiv über die Straßenführung mitdiskutiert und Vorschläge eingebracht. Das wäre doch der richtige Zeitpunkt gewesen um den Standpunkt klar zu legen.

Meine Antwort!
Was bis zur Dezember Bauausschusssitzung geschah haben Sie richtiger Weise mit "ANGESPROCHEN" deffiniert.
Ich selbst habe den Plan in der von Ihnen zitierten (nicht öffentlichen!!!) Bauausschusssitzung im Dezember das erste Mal gesehen und war ziemlich überrascht, WIE die Gestaltung der Aufschließung dieses Gebietes geplant wurde und vor allem war mir total unklar, WER die umzuwidmende Fläche abgesteckt hat. Im Zuge meiner Orientierung auf der Planvorlage habe ich mich auch um den Straßenverlauf erkundigt und vielleicht auch selbst den einen oder anderen Beitrag dazu geliefert. Tatsache aber ist es, dass man dieses Vorhaben nicht in einem Gespräch oder einer Planbesichtigung beurteilen kann und soll. Erste Eindrücke haben eben oft den Nachteil einer falschen Beurteilung. Die wenigen Tage aber bis zur Vorstandssitzung waren mir genug, um mir meine Meinung darüber zu bilden. In der kurz darauf einberufenen Vorstandssitzung habe ich, nach Rücksprache mit allen UHL Gemeinderäten, auch unsere Bedenken darüber geäußert.

Sollten sich keine neuen Fragen auftun, dann würde ich vorschlagen das Forum mit diesem Thema nicht weiter zu belasten. Ich bin aber gerne bereit in einem persönlichen Gespräch Ihre weiteren Fragen zu beantworten.

LG Alfred Reinisch

 3 
 am: 28. 01. 2010, 18:06:50  
Begonnen von admin - Letzter Beitrag von Franzi
Ich sehe das so:

Wenn es der UHL wichtig gewesen wäre, dass das bestehende Betriebsgebiet nicht direkt an das Wohngebiet grenzt, hätte sie etwas dagegen unternehmen können.

Nach meine Erkundigungen ist das Thema sehr wohl öfter in den entsprechenden Gremien angesprochen worden. Alfred Reinisch hat sogar sehr konstruktiv über die Straßenführung mitdiskutiert und Vorschläge eingebracht. Das wäre doch der richtige Zeitpunkt gewesen um den Standpunkt klar zu legen.

 4 
 am: 20. 01. 2010, 00:14:28  
Begonnen von admin - Letzter Beitrag von AR
Hallo Franzi!
Danke vorerst für Ihre Reaktion.
Nur so können Probleme behandelt und dementsprechend auch ausgeräumt werden.

zu Frage 1)
Ja, das bestehende Betriebsgebiet ist an das Siedlungsgebiet angeschlossen worden. Jedenfalls unter der Führung der SPÖ in der Zeit der Großgemeinde und meines Wissens auch schon davor.

zu Frage 2)
Eine Erweiterung des bestehenden Betriebsgebietes (egal ob neben dem bestehenden Gewerbegebiet oder auf der anderen Seite der Landeshauptstraße) erfordert auf jeden Fall eine Umwidmung. Diese Frage haben natürlich auch die Vertreter der UHL unserem Bürgermeister gestellt. Umso mehr waren wir verwundert, dass laut Aussage unseres Bürgermeisters alle Sachverständigen (Verkehr, Naturschutz und Raumplanung) diesem geplanten Vorhaben grünes Licht signalisiert haben und damit einer Umwidmung positiv gegenüberstehen.

zu Frage 3)
Dieses Thema wurde in einer öffentlichen Gemeinderatssitzung noch nie besprochen. Uns wurde dieses Vorhaben   – auch planlich dargestellt - erstmals in der Bauausschusssitzung im Dezember 2009 vorgelegt. In der darauf folgenden Vorstandssitzung habe ich mir erlaubt die Meinung zu äußern, dass dieses Vorhaben zu nahe am Siedlungsgebiet sein könnte. Als Antwort habe ich dazu erhalte:
Das vorliegende Konzept wurde von allen zuständigen Fachleuten und amtlichen Sachverständigen befürwortet, und es wäre jedes Gespräch das ich mit Sachverständigen und Grundeigentümern geführt habe, und unzählige Arbeitsstunden (Stampfl & Bürgermeister) umsonst“.

zu Frage 4)
Nein! Leider ist es nicht so gewesen, dass in zuständigen Gremien (Bauausschuss, Wirtschaftsausschuss) konkret darüber beraten wurde. Es wurde lediglich im Bauausschuss kurz festgestellt, dass eine Erweiterung keinesfalls nordöstlich (eine der wertvollsten Weinrieden Tattendorfs) ins Auge gefasst werden soll, daher der Bereich Richtung Teesdorf eher in Frage käme. Weiters wurde festgestellt, dass überlegt werden soll ob eine Erweiterung in diese Richtung grundsätzlich möglich wäre.
Themen wie z.B.:

   Größe der Umwidmungsfläche
   Konkrete Lage des neu zu widmenden Betriebsgebietes
   Verkehrssituation
   Art der anzusiedelnden Betriebe
   Modalitäten mit Grundeigentümern ua

…über all diese wesentlichen Punkte, die eben VOR einer Beschlussfassung notwendig sind, wurde nie diskutiert.


Ihren Schlusssatz - Wir Tattendorfer wollen richtige Informationen! – kann ich nur zu 100% unterschreiben.

Ich hoffe, Ihnen somit ausreichend richtige Informationen gegeben zu haben, und versichere Ihnen, dass diese Informationen alle sind, die auch uns zur Verfügung stehen.


 5 
 am: 15. 01. 2010, 13:47:41  
Begonnen von admin - Letzter Beitrag von Franzi
Lieber Alfred Reinisch,

ich wundere mich etwas über die Ausführungen zur Erweiterung des Betriebsgebietes, denn:

- Ist denn nicht das bestehende Bertriebsgebiet direkt an das Siedlungsgebiet angeschlossen worden? (Und unter welcher Gemeindeführung ist das entschieden worden?)
- Ist es nicht so, dass eine Erweiterung des bestehenden Betriebsgebietes aufgrund der Widmung gar nicht möglich ist?
- Erinnere ich mich richtig, dass dies bereits in den öffentlichen Gemeinderatssitzungen besprochen wurde und es dabei keinen Einwand gab?
- Gehe ich richtig in der Annahme, dass dieses Thema bereits in den zuständigen Gremien vorberaten wurde und bei entsprechenden Einwänden gar nicht bis zur Gemeinderatssitzung gelangt wäre?

Wir Tattendorfer wollen richtige Informationen!

 6 
 am: 14. 01. 2010, 21:43:57  
Begonnen von admin - Letzter Beitrag von admin
Der Spitzenkandidat der Unabhängigen Liste Tattendorf, gf.GR. Alfred Reinisch hat in der neuesten Ausgabe des UHL-Gemeindeguckers über die geplante Erweiterung des Tattendorfer Betriebsgebietes berichtet und die Bevölkerung ersucht, ihre Meinung dazu abzugeben. Schreiben Sie uns ihre Meinung zu diesem Vorhaben!

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